Hmmm,
Isofix kam zuerst in der Klasse der Kleinkindersitze, also Klasse I ( 9- 18kg) auf
Und später erst für die "Maxi-Cosi" + Co in der Klasse O+ (bis 13 kg),
also die Reboard/gegen Fahrtrichtung, für die Kleinsten.
Hier ist mehr aufwand mit Untergestell unumgänglich wohl.
Jetzt brauchte ich zuletzt einen größeren, der Klasse II, III (15-36 kg)
Und siehe da, als Novum, hat Römer den Kidfix aus dem normalen Kid entwickelt.
In Schweden hat man sogar für die höheren Klasse als 0+ einen Reboard-Sitz entwickelt.
Da selbst bist zum 4. Lebensjahr die Wirbelsäule noch zu weich ist den Frontalchrash aufzufangen und das Kind im Gurt hängen zu haben.
PS: Wir hatten zu Anfangs einen Concord ULTIMAX, dieser deckt die Größen 0+ bis II ab. Kann länger gegen die Fahrtrichtung genutzt werden und dann auch mit der Fahrtrichtung dank umdrehbaren Untergestell genutzt werden. So haben wir uns einen Zwischen-Sitz erspart.
Nachteil. Er hat nicht den Henkel und die einfache Möglichkeit wie bei einer Babyschale einfach mitgenommen zu werden.
Es ist halt so,
die Babyschalen sind Standard und unabhängig von ISOFIX einsetzbar.
Man hat erweitert dafür noch die Möglichkeit geschaffen mit eine Unterkonstruktion mit Abstützung gebaut worauf sich halt diese Babyschale einrasten lässt.
Die Fehlbedienung ist mitunter in der Praxis noch immer ein Risiko, wo dann auch der bestgetestete Kindersitz nix nutzt.
Andererseits kann man mit gewissenhaftem Umgang und Übung es auch so schaffen.
Die anderen/größeren Sitze sind von sich aus auf ISOFIX konstruierte Sitze.
Man kann unseren aber auch nur mit 3-Punkt-Gurt nutzen, wie jeden anderen der Klasse II, III.
Weiterer Vorteil mit ISOFIX ist da jedoch, wenn nicht genutzt fliegt er nicht lose im Auto herum, da eingerastet, unabhängig vom 3-Punkt-Gurt.
Tips + Tests vom ADAC:
http://www.adac.de/Tests/Kindersicherung...ze/default.asp#